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Überstrom- und Differenzialschutz: Was müssen Sie darüber wissen?

, Von Tomasz Sawicz, 8 min Lesezeit

Die Sicherheit einer elektrischen Anlage hängt nicht nur von der Qualität der Verkabelung und des Zubehörs ab, sondern vor allem von geeigneten Schutzvorrichtungen . Diese schützen vor den Folgen von Kurzschlüssen, Überlastungen und Stromschlägen. In diesem Artikel erklären wir den Unterschied zwischen Überstrom- und Differenzialschutz , wie sie funktionieren und wie Sie sie für Ihre Installation auswählen – sowohl im privaten Bereich als auch in Industrieanlagen.

1. Was ist Überstromschutz (umgangssprachlich „eska“)?

Der Überstromschutz, im allgemeinen Sprachgebrauch auch als „Schalter“ bekannt, ist ein Gerät, das die Stromversorgung automatisch unterbricht, wenn zu viel Strom durch den Stromkreis fließt.

Manchmal werden mehrere Hochleistungsgeräte wie Waschmaschine, Trockner oder Geschirrspüler an eine einzige Leitung angeschlossen. Dadurch kann der Strom im Stromkreis den zulässigen Wert überschreiten, was zu einer Überhitzung der Leitungen und sogar zu einem Brand führen kann. Dies ist einer der schwerwiegendsten Fehler, der sich in der Planungsphase vermeiden lässt. Weitere Fehler, die Sie vermeiden sollten, finden Sie hier .

Um dies zu verhindern und sowohl die Anlage als auch die angeschlossenen Geräte zu schützen, werden Überstromschutzschalter eingesetzt.
Im Falle einer Überlastung unterbricht der „Eska“ automatisch den Stromkreis und gewährleistet so die Sicherheit der Anlage und den Schutz vor Beschädigungen.

💡 Wissenswertes:
Die Buchstabenkennzeichnungen auf den Leistungsschaltern (z. B. B16, C16, D16 ) bestimmen die Eigenschaften und den Nennstrom des Geräts; mehr dazu später im Artikel.

2. Welche Arten von Leitungsschutzschaltern gibt es und wie wählt man sie für die eigene Installation aus?

Um den richtigen Schalter auswählen zu können, müssen wir seine Markierungen verstehen.

Auf jedem dieser Geräte finden wir Informationen über seine Betriebseigenschaften und seinen Nennstrom; es handelt sich um eine Kombination aus Buchstabe und Zahl.

Der Buchstabe - kennzeichnet die Betriebseigenschaften, d. h. die Empfindlichkeit gegenüber Kurzschlussströmen.

Symbol Betriebsbereich Anwendung Beschreibung der Funktionsweise
B 3–5 × Zoll Hausinstallationen, Beleuchtung, Steckdosen Hohe Empfindlichkeit – der „S“-Modus reagiert bereits bei leichter Überlastung. Schützt Anlagen mit niedrigen Einschaltströmen.
C 5–10 × Zoll Standard bei den meisten Installationen Universelle Eigenschaften – gut geeignet für Stromkreise mit mäßigen Einschaltströmen (z. B. Geräte mit Motoren).
D 10–20 × Zoll Industrieanlagen, Motoren, Kompressoren „Langsamere“ Anlaufreaktion, damit es sich bei kurzzeitigen Stromspitzen nicht abschaltet.
K 8–12 × Zoll Geräte mit hohem Anlaufstrom (Transformatoren, Motoren) Wird seltener, in speziellen industriellen Anwendungen eingesetzt.
MIT 2–3 × Zoll Empfindliche elektronische Systeme Sehr schnelle Reaktionszeit – schützt empfindliche Geräte vor Spannungsspitzen.

💡 In = Nennstrom , z.B. für C16: 16 A × 10 = 160 A - bei diesem Strom löst der Leistungsschalter sofort aus.

Die Zahl gibt den maximalen Strom an, der im Stromkreis fließen kann, ohne dass die Schutzschaltung auslöst. Sie wird in Ampere (A) angegeben.

Im Haushalt begegnen uns am häufigsten Sicherungen des Typs B oder C.

Informationen zum Überstromschutz finden Sie auf unserer Website unter diesem Link.

3. Was ist Differenzialschutz? (umgangssprachlich: Differenzialschutz)

Fehlerstrom-Schutzschalter (FI-Schalter) – so nennt man ein sehr wichtiges und oft übersehenes Bauteil in der Hausinstallation. Sie schützen Benutzer und Geräte vor Stromschlägen. Im Gegensatz zu Leitungsschutzschaltern reagieren sie nicht auf Überlastung oder Kurzschluss, sondern auf Fehlerströme, die nicht zur Quelle zurückfließen.

Was genau bedeutet das und wie funktioniert ein Differential?

Der Strom, der den Verteilerkasten verlässt, muss dem Strom entsprechen, der zurückfließt. Bei Beschädigung der Isolierung, Feuchtigkeit oder Kontakt mit einem unisolierten Draht unterbricht der Fehlerstromschutzschalter (FI-Schalter) – oft in Sekundenbruchteilen – die Stromzufuhr und rettet so Leben.

4. Wie wählt man einen Differenzialschalter für die Installation aus?

Auf dem Markt sind verschiedene Arten von Fehlerstromschutzschaltern erhältlich. Sie unterscheiden sich in ihrer Funktionsweise und ihrer Empfindlichkeit gegenüber verschiedenen Stromarten.

Die Auswahl dieses Elements hängt von der Umgebung und der Art der an das Netzwerk angeschlossenen Geräte ab.

Typ So funktioniert es Wo man es verwenden kann Beispiele für Geräte
Klimaanlage Reagiert nur auf sinusförmigen Wechselstrom Einfache Schaltungen ohne Elektronik Beleuchtung, klassische Steckdosen, Heizungen
UND Reagiert auf Wechselstrom und pulsierenden Gleichstrom (DC). Die meisten Heiminstallationen Waschmaschinen, Geschirrspüler, Fernseher, Schaltnetzteile
B Reagiert auf Wechselstrom, pulsierenden Strom und gleichmäßigen Gleichstrom (DC). Anlagen mit Wechselrichtern, Photovoltaikanlagen, Ladestationen für Elektrofahrzeuge Photovoltaikmodule, Wechselrichter, Ladegeräte für Elektroautos
F Verbesserter Typ A mit Frequenzstörungsfestigkeit Geräte mit elektronischen Antrieben Wärmepumpen, Inverter-Klimaanlagen
S (selektiv) Bei verzögertem Handeln Zu Beginn der Installation mit mehreren FI-Schutzschaltern Hauptverteiler, Industrieanlagen

Neben dem Typ ist ein weiterer wichtiger Parameter die Empfindlichkeit , d. h. der aktuelle Wert, bei dem es funktioniert.

Wert Anwendung
10 mA Sehr hohe Empfindlichkeit – Schutz eines einzelnen Stromkreises (z. B. Badezimmer, Steckdose am Waschbecken)
30 mA Standardmäßiger Schutz gegen Stromschläge in Hausinstallationen
100–300 mA Brandschutz – hauptsächlich in Industrie- und Bürogebäuden eingesetzt

In der Praxis werden in Hausinstallationen Fehlerstromschutzschalter vom Typ A mit 30 mA verwendet.

Wie wählt man das richtige Differenzial für den eigenen Einbau aus?

  1. Geben Sie die Art der Schaltung und der Empfänger an:

    • Wenn es sich um Beleuchtung und Steckdosen handelt – Typ AC oder A (30 mA) ,

    • wenn elektronische Geräte (Haushaltsgeräte, RTV-Geräte, Netzteile) vorhanden sind – Typ A ,

    • Wenn Sie über Photovoltaik oder ein Ladegerät für Elektrofahrzeuge verfügen – Typ B.

  2. Wählen Sie den Nennstrom (In)

    • Meistens 25 A, 40 A oder 63 A – abhängig von der Stromkreislast.

    • Der Fehlerstromschutzschalter (RCD) sollte nicht schwächer sein als der Überstromschutz (d. h. „eska“) im selben Stromkreis.

  3. Achten Sie auf Ihr Arbeitsumfeld:

    • In feuchten Umgebungen oder im Freien sollten Geräte mit einer höheren IP-Schutzart (z. B. IP65) verwendet werden.

  4. Verwenden Sie mehrere Differentiale

    • Statt eines einzigen Stromkreises für das gesamte Gebäude sollten die Stromkreise aufgeteilt werden (z. B. Küche, Badezimmer, Hauswirtschaftsräume).

    • Das bedeutet, dass der Ausfall eines Geräts nicht zu einem Stromausfall im gesamten Haus führt.

Sie finden Fehlerstromschutzschalter auf unserer Website -> hier.

5. Zusammenfassung.

Sowohl Differenzial- als auch Überstromschutz sind unerlässliche Bestandteile elektrischer Anlagen. Idealerweise sollte unser Verteilerkasten beide Schutzarten umfassen, da nur diese Kombination die Betriebssicherheit gewährleistet.

Das Wichtigste, was man sich merken sollte:

  • Eska “ (MCB) – unterbricht den Stromkreis im Falle einer Überlastung oder eines Kurzschlusses.

  • Fehlerstromschutzschalter (FI-Schalter) – reagiert, wenn Strom aus dem Stromkreis austritt und schützt Personen.

Entdecken Sie unser Angebot im Bereich Heiminstallationssicherheit -> Link .

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